Case Study 5, Grundrisstypologie
Welche Nutzungen benötigen tatsächlich einen eigenen Raum? Auf welche Standards kann verzichtet werden – ohne dabei die architektonische Qualität zu mindern?
Ein einziger Raum, 6 x 6 x 3 Meter. Die spezifischen Funktionen wie Schlafen, Kochen und Hygiene sind in kompakte Kuben ausgelagert, die aus der Fassade herausgeschoben sind. Der zentrale Raum bleibt vollständig frei und ist so groß wie das Haus selbst – ohne funktionale Zuordnung. Die Ausblicke ergeben sich ausschließlich über die verglasten Kuben, die zugleich Rückzugsorte und Belichtungselemente sind.
Das Haus schiebt sich mit einer transluzenten Kunststofffassade nach Süden in den angrenzenden Wald hinein. Die Vegetation spiegelt sich als Schattenspiel auf der Oberfläche wider und schafft eine poetische Verbindung zwischen Innen und Außen. Ein Teil der Fassade lässt sich großflächig zur Terrasse hin öffnen – so entstehen je nach Nutzung und Tageszeit unterschiedliche räumliche Situationen. Geheizt wird mit einem Holzofen.
Archiviert im Deutschen Architekturmuseum.
Das Ferienhaus kann hier gemietet werden:
www.rehof-rutenberg-ferienhaus-brandenburg.de








